Henning Mankell: Die weiße Löwin
Wallander übernimmt den Herrn nur ungern, der eigentlich nur eine Vermisstenanzeige aufgeben möchte. Aber es ist sonst keiner da und so macht er es halt. Eine Frau wird vermisst, seit drei Tagen. Schnell wird Kurt Wallander klar, dass nur ein Verbrechen vorliegen kann, so eine Frau verschwindet nicht einfach so.Er und seine Kollegen sind noch mit der Suche beschäftigt als sich die Ereignisse überschlagen. Ein ganzes Haus explodiert, der Wagen der Frau findet sich in einem Teich und die Frau selbst in einem Brunnen. Erschossen.
Der abgetrennte Finger eines Schwarzen, Überfälle auf Diskotheken und Banken, ein toter Polizist, irgendwie passt das alles nicht zusammen, oder doch? Wallander braucht eine lange Zeit um überhaupt zu verstehen was da vor sich geht.
Dann fasst er einen kühnen Plan, er übergeht ein halbes Dutzend Dienstvorschriften und nimmt die Sache selbst in die Hand. Als er während einer wilden Verfolgungsjagd seine Waffen sogar auf seine Kollegen richtet, verliert er endgültig die Kontrolle über die Situation. Hat er den Verstand verloren?
Langsam aber sicher kommt er dennoch auf die Verbindungen zwischen den scheinbar zusammenhanglosen Ereignissen. Diese Verbindungen reichen bis nach Südafrika wo eine skrupellose Burenorganisation den Plan verfolgt, Nelson Mandela zu töten um damit das Ende der Apartheid mit Gewalt aufzuhalten
Wallander muss das verhindern, nebenbei noch seine Tochter aus den Händen eines ehemaligen KGB-Offiziers retten und dabei alles geben um selbst am Leben zu bleiben.
Spannend bis zur letzten Seite liefert der Krimi genau das was man von einem Mankell erwartet: Spannung auf höchstem Niveau.

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Henning Mankell
Die weiße Löwin
2010. 544 Seiten
Format 19 x 12 x 3 cm
€ [D] 9,95
ISBN-10: 3423212144
ISBN-13: 978-3423212144
