Henning Mankell: Der Mann der lächelte
Nachdem Kurt Wallander vor über einem Jahr einen Mann erschießen musste, befindet er sich in einer tiefen Depression. Er zweifelt an allem, am Leben, am Sinn und man meisten an sich selbst.Weder sein Arzt kann ihm helfen, noch seine irrwitzigen Reisen auf denen er meistens betrunken ist und sich daneben benimmt. Endlich hat er sich dann doch dazu durchgerungen den Polizeidienst zu quittieren. Irgendwie fühlt er sich erleichtert, er würde endgültig den Schlussstrich ziehen, obwohl ihn ein Freund inständig bittet den mysteriösen Tod seines Vaters aufzuklären.
Aber Wallander ist am Ende, er kann nicht mehr. Bis fünf Tage später sein Freund ermordet wird. Innerhalb einer Stunde ändert Wallander seine Meinung und tritt zur Überraschung seiner Kollegen den Dienst wieder an.
Schnell ist er es, der die Fäden in die Hand nimmt und gleich eine ungewöhnliche und gefährliche Spur zu verfolgen beginnt. Die führt ihn in eine Welt die er nicht kennt, eine Welt des Geldes und der Macht, eine Welt voller Menschen die lächeln.
Dieses Lächeln muss er besiegen, anders kann er den Fall nicht lösen. Wieder einmal verfolgt er Spuren die andere gar nicht erkennen würden, stellt alles in Frage, auch sich selbst.
Als dann auch noch ein ehemaliger Polizist erschossen wird, von dem sich Kurt Wallander eigentlich Aufklärung erhofft hatte, bleibt ihm nichts anderes übrig als die Sache selbst in die Hand zu nehmen.
Das kostet ihn fast das Leben, aber er kann sich retten und in einer wilden Jagd auf dem Flughafen das schlimmste verhindern.
Spannend bis zur letzten Seite liefert der Krimi genau das was man von einem Mankell erwartet: Spannung auf höchstem Niveau.

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Henning Mankell
Der Mann der lächelte
2010. 384 Seiten
Format 19 x 12 x 2 cm
€ [D] 9,95
ISBN-10: 3423212152
ISBN-13: 978-3423212151
