Henning Mankell: Die fünfte Frau
Es war noch eine Frau in einem der Zimmer. Eine fünfte Frau. Sie hätte nicht da sein sollen. Sie war eine Fremde. Vielleicht war sie nur auf Besuch. Aber sie war auch Ausländerin. Das hatte der Mann, der sie entdeckt hatte, erkannt. Der Anführer zog sein Messer und schnitt auch der fünften Frau die Kehle durch.Als Kurt Wallander seinen Dienst wieder antrat war er überaus gut gelaunt. Die Woche Urlaub in Rom mit seinem Vater hatte ihm sichtlich gut getan und mit neuer Energie konnte er sich nun wieder der langwierigen Suche nach einer Autoschieberbande widmen, die ihn schon über ein Jahr verfolgte.
Dazwischen kam ihm nur ein Einbruch in einen Blumenladen bei dem nichts gestohlen wurde und ein vermisster älterer Mann. Nichts dramatisches also, bis er den Mann findet. Aufgespießt in einem Graben, eine klassische Raubtierfalle.
Nun geht es Schlag auf Schlag, ein weiterer Mann stirbt gefesselt an einem Baum. Nachdem er offenbar tagelang gefangen gehalten wurde, der nächste wird in einem See ertränkt. Bei vollem Bewusstsein wie es scheint. Wallanders Vater stirbt.
Nun spielen auch die Schweden verrückt, man traut der Polizei nichts mehr zu, bildet Bürgerwehren, Unschuldige werden verletzt. Wallander denkt so oft wie nie an das Haus das er gerne kaufen würde, den Hund dazu und an seine Liebe in Riga.
Dennoch kämpft er sich weiter durch den Fall und findet bald eine Spur die zuerst zu unwahrscheinlich wirkt als dass sie echt sein könnte. Aber sie ist echt und bald sind er und seine Kollegen dem Mörder dicht auf den Fersen.
Nur einer Eingebung Wallanders haben sie es zu verdanken, dass der Fall zu einem guten Ende führt, fast wäre es zu einem großen Unglück gekommen.
Spannend bis zur letzten Seite liefert der Krimi genau das was man von einem Mankell erwartet: Spannung auf höchstem Niveau.

Bei Amazon.de: Die fünfte Frau: Kriminalroman
Bei Buch.de hier klicken:
Henning Mankell
Die fünfte Frau
2010. 576 Seiten
Format 19 x 12 x 3,2 cm
€ [D] 9,95
ISBN-10: 3423212179
ISBN-13: 978-3423212175
