Henning Mankell: Mittsommermord
Dann trat er vor und erschoss sie mit je einem Schuss in die Stirn. Er konnte nicht vermeiden, dass Blut auf die weißen Perücken spritzte. Es ging so schnell, dass ihm selbst kaum bewusst wurde, was er getan hatte.Ein paar Jugendliche werden nach dem Mittsommerfest vermisst. Die ganze Sache ist wohl nicht besonders ernst zu nehmen, sie sind offenbar auf eine Tour durch Europa gegangen ohne vorher Bescheid zu sagen und schicken sogar regelmäßig Karten.
Nur eine der Mütter behauptet, die Karten seien gefälscht. Das ist nicht sonderlich wahrscheinlich, die Polizei hat wichtigere Aufgaben als so etwas nachzugehen.
Den Tod von Svedberg beispielsweise, dem Kollegen von Kurt Wallander und seinem Team. Ihm wurde mit einer Schrotflinte ins Gesicht geschossen, in seiner Wohnung. Ein ermordeter Polizist ist für die Polizei so ziemlich das schlimmste Verbrechen das vorstellbar ist.
Kurz danach werden die verschwundenen Jugendlichen gefunden. Ermordet in einem Naturschutzgebiet. Auch sie erschossen, mitten in die Stirn.
Nun wird die Lage ernst, die Öffentlichkeit kritisiert die Arbeit der Polizei, Kurt Wallander erfährt dass er Diabetes hat und sich eigentlich schonen müsste. Das geht natürlich nicht, ein weiteres Mädchen wird praktisch vor seinen Augen ermordet, ein Brautpaar und ein Fotograf folgen.
Sie sind dem Täter zwar dicht auf der Spur, aber zu fassen kriegen sie ihn einfach nicht. Seine Wohnung haben sie schon, seine wahre Identität auch – und eine Ankündigung des nächsten Mordes mit Datum.
Nun spitzt sich die Situation zu und Wallander versteht viel zu spät wer das nächste Opfer sein soll.
Spannend bis zur letzten Seite liefert der Krimi genau das was man von einem Mankell erwartet: Spannung auf höchstem Niveau.

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Henning Mankell
Mittsommermord
2010. 608 Seiten
Format 19 x 12 x 3,6 cm
€ [D] 9,95
ISBN-10: 3423212187
ISBN-13: 978-3423212182

