Jörg Hilbert und Felix Janosa: Ritter Rost macht Urlaub – Band 5

Ritter Rost macht Urlaub – Band 5 von Jörg Hilbert und Felix Janosa

Ritter Rost macht Urlaub – Band 5 von Jörg Hilbert und Felix Janosa

Es regnet und regnet und regnet und soll auch noch weitere sieben Wochen im Fabelwesenwald regnen. Was liegt da näher als dem scheußlichen Wetter zu entfliehen und in Urlaub zu fahren.

Und genau das wollen die drei Bewohner der Eisernen Burg, Ritter Rost, Burgfräulein Bö und Feuerdrache Koks machen. Das erklärte Ziel: Schrottland, das Land der Öfen, des Feuers und der ewigen Hitze.

Kurzerhand wird der Zielflug-Zeppelin von Graf Zacharias von Zitzewitz bestellt und ab geht’s. Schon auf der Fahrt ins Urlaubsland erklärt der Graf, dass in Schrottland mitnichten die Sonne scheint, sondern Ruß und Schwefelschwaden die Sonne verdunkeln, weil die Einwohner Schrottlands unter der Erde Kohle und Erze verarbeiten.

Er behält damit leider Recht. Trotzdem treffen Ritter Rost, Bö und Koks am Strand auf zahlreiche Ritterkollegen und König Bleifuß, den Verbogenen, samt schwerverkäuflicher Tochter Magnesia.

Während Ritter Rost sich am Strand zum Stärksten, Schönsten und Klügsten aller Ritter kürt und zum Kampf gegen die Wolken antreten muss, fahren Bö und Koks mit einem Eisverkäufer ins Erdinnere von Schrottland, um dort die Ureinwohner zu treffen.

Dort erfahren sie, dass Kohle und Erze aufgebraucht sind, und die fleißigen Ureinwohnen nun alles verfeuern, was sie finden können, um Arbeit zu haben. Die Folge: Mief und Qualm, die das schlechte Wetter verursachen.

Aber die kluge Bö hat die rettende Idee und beschafft den Ureinwohnern anderweitig Arbeit. Die hören auf, ihren Hausrat zu verfeuern und augenblicklich verschwinden die Wolken und die Sonne scheint. Über der Erde wird dieses Verdienst natürlich dem Ritter Rost zugeschrieben und er wird frenetisch gefeiert.

Die Geschichte gehört zu den schwächeren Ritter-Rost-Geschichten. Es fehlt etwas der Schwung. Auch an den Songs scheiden sich etwas die Geister, vor allem an Magensias Song „Eine ganz bezaubernde Schlampe“.

Einige sind der Ansicht, dass das Wort „Schlampe“ nichts in einem Kinderbuch zu suchen hat. Die besten Songs: „Zieh den Kopf ein“ – da kommt man sich wirklich wie in der Achterbahn vor – und der Abschlusssong „Una piccola canzone“, der an das Italien der fünfziger Jahre erinnert.

Jörg Hilbert und Felix Janosa
Ritter Rost – Band 5
2009. 22 Seiten
Format 30,3 x 21,5 x 1,4 cm
€ [D] 19,95
ISBN-10: 389835704X
ISBN-13: 978-3898357043

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