Die Mispel im Wappen: Heimatverein Viersen informiert über das Gewächs
Wer sich schon immer mal über die Mispel informieren wollte, der sollte auf die Buchausgabe “Die Mispel – Viersens Wappenpflanze” zurückgreifen – selbst, wenn er regional mit der Umgebung nicht verbunden ist. Denn schon der Untertitel ‚Historisches – Botanisches – Schmackhaftes’ verdeutlicht, dass in diesem Ratgeber nichts rund um das ungewöhnliche Gewächs ausgelassen wurde.
Der Bedeutung der Mispel auf dem Viersener Stadtwappen auf den Grund zu gehen, gab Anlass für das Buch, das sich darüber hinaus aber noch anderen Aspekten der Pflanze widmet. Zwar wurde zunächst in die Vergangenheit gereist, um Informationen zur Entstehung des Wappens zusammenzutragen. Doch auch über die Mispel an sich und ihre Unterarten, die so klangvolle Namen tragen wie Glanzmispel oder Lorbeermispel und deren kugelrunden Früchte wird berichtet. Zudem gibt es Pflegetipps für all diejenigen, die sich gerne eine dieser Pflanzen im eigenen Garten großziehen und sie nicht nur auf dem Viersener Wappen betrachten möchten.
Und schließlich wendet sich das Buch an alle Hobbyköche und widmet sich den möglichen Verwendungsarten der einzelnen Strauchbestandteile als Lebensmittel: So kann die Mispelfrucht als Likör getrunken werden, den Zitronenkuchengeschmack verfeinern oder als Kompott einen leckeren Nachtisch bilden. Zwar benötige sowohl die Glanzmispel als Gartenpflanze, als auch die Mispelfrucht als Lebensmittel ein wenig Zeit, um jeweils zu einem erfreulichen Produkt zu führen – doch in beiden Fällen wird sich die Mühe gelohnt haben.
Das Buch kann auch als Sonderausgabe mit Zeichnungen der Künstlerin Barbara Wichelhaus erstanden werden. Der mehrfarbige, nummerierte und signierte Druck ist in vier verschiedenen Farb- und Motivvarianten hergestellt worden und zeigt die Mispelfrucht auf zahlreichen Bildern mit all ihren Facetten.
Das Buch ist derzeit nur antiquarisch erhältlich, aber mit etwas Glück lohnt sich die Suche
