Urban. 33 Gärten in der Stadt
Kommt das Thema Gärten zur Sprache, denkt man sofort an ländliche Gegenden, große Häuser mit weitläufigen Flächen oder zumindest an Reihenhäuser in der Vorstadt. Dort kann man sich gestalterisch noch austoben, Gemüsebeete, Bäume, Rasenflächen für die Kleinen anlegen und so weiter und so fort.Aber auch in der Stadt gibt es Gärten, die allerdings versteckter liegen als ihre ländlichen Pendants und auch deutlich mehr Kreativität erfordern. Denn Platz ist in Städten logischerweise kaum vorhanden, dafür aber triste Hinterhöfe, graue Dachflächen und verwaiste Balkone.
Alles Flächen, aus denen man etwas machen kann, wenn man nur die richtigen Ideen hat. Genau die liefert das vorliegende Buch, denn es stellt 33 Gärten vor, vom klassischen Vorgarten über Dachterrassen und Balkone bis hin zur Fläche künstlerischer Betätigung.
Angefangen beim Klassiker, dem Hinterhof. Dieser kann recht einfach gestaltet werden und zwar auch dann, wenn er eigentlich dem Vermieter gehört. Denn der wird kaum etwas dagegen haben, wenn sich irgendwer berufen fühlt sich darum zu kümmern.
Da entstehen schon mal Bambuswälder zwischen Wohnblocks oder Staudenbeete auf Garagendächern. Der Hinterhof wird zu einem Gemeinschaftszimmer mit Wohnqualität.
Aber es geht auch noch exotischer, auch die Dächer von Hausbooten lassen sich begrünen und wenn man kein Gartenhaus genehmigt bekommt, stellt man sich halt einen Wohnwagen nebens Haus.
Dem Erfindungsreichtum sind keine Grenzen gesetzt, das Buch liefert genügend Anregungen dafür.
Nik Barlo jr. und Ursula Barth
Urban. 33 Gärten in der Stadt
Deutsche Verlags-Anstalt, 2011, 184 Seiten
Format: 28,6 x 23,6 x 2 cm
ISBN-10: 3421037833
ISBN-13: 978-3421037831


